Mittwoch, 6. Dezember 2017

Rezension: Unsere verlorenen Herzen

"Grace Town ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium" Seite 90

Inhalt:

Henry hat sich bisher kaum für Mädchen interessiert und sich nur dem Schreiben der Schülerzeitung gewidmet. Doch dann taucht ein neues Mädchen auf der Schule auf: Grace. Sie trägt Jungsklamotten, humpelt und wirkt sehr sonderbar. Doch Henry spürt sofort die Anziehungskraft, die von ihr ausgeht. Grace ist nicht wie die anderen Mädchen auf Henrys Schule, sie ließt Gedichte und lässt kaum einen an sich heran. Für Henry war sie von Anfang an etwas ganz besonders und so versucht er hinter ihre Fassade zu blicken. 


Cover:

Auf den ersten Blick wirkt es kitschig, doch auf den zweiten passt es perfekt zu der Geschichte.

Schreibstil:

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und die Seiten verfliegen. Die Autorin hat eine wunderschöne Wortwahl und es stecken viele einzigartige und wahre Aussagen über die Liebe und das Leben in ihren Wörtern. Sie schafft eine wirklich besondere Atmosphäre.


Charaktere:

Die Protagonisten Henry und Grace waren beide sehr außergewöhlich und hatten wenig von einem typischen Schüler, wie wir sie aus Highschool Geschichten sonst so kennen. 
Henry ist ein begabter Schreiber, er kann besser mit dem Stift umgehen als mit dem Mund. Das merkt man auch immer wieder an seinen Notizen. Er lernt in diesem Buch die Liebe kennen. Die Autorin stellt die schönen als auch die schlechten Seiten dieser ganz besonderen Liebe sehr gut heraus. Henry hat es gewiss nicht einfach mit Grace und zeigt sehr viel Mitgefühl und Kämpft unglaublich für das was er möchte. Denn noch nie hat er so eine Anziehungskraft für ein Mädchen empfunden. Seine Famile und seine Freunde stehen ihm bei und besonders seine beste Freundin Lola bringt sehr viel Humor mit.
Grace ist sehr zurück gezogen. Im Laufe des Romans erfahren wir warum sie Jungen Klamotten trägt und was sie für ein Geheimnis hütet. Sie musste schon sehr viel erleben, bringt daher aber auch jede Menge Weißheit mit.

Meinung:

Eine wirklich außergewöhliche Liebesgeschichte, die vollkommen ohne Klischees auskommt. Wir erfahren viel über die beiden Protagonisten und das Leben. Es passieren immer wieder rassante Wendungen, welche größtenteils von Grace ausgehen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Genauso wenig wie mit dem Ende der Geschichte. Das Buch zeigt wie tiefgründig und auch schwierig wahre Liebe ist und was sie aus einem Menschen machen kann. 


Bewertung: 

5/5 ★

Anmerkung:
Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Cbt Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis) Diese Gegenleistung beeinflusst nie meine Meinung.

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