Mittwoch, 28. Juni 2017

Rezension Friends & Horses, Schritt, Trab, Kuss



Fakten:


  • Titel: Friends & Horses, Schritt, Trab, Kuss
  • Band: 1
  • Autorin: Chantal Schreiber
  • Verlag: Egmont


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Freundinnen für immer – das sind Rosa, Daisy und Iris. Die drei Mädchen verbindet ihre große Liebe zu Pferden und der Spaß am Reiten. Es ist Sommer, und in jeder freien Minute sind die drei mit ihren Pferden draußen unterwegs. So könnte es ewig weitergehen, findet Rosa. Wird es aber nicht. Denn Iris muss mit ihren Eltern wegziehen, schon bald. Als wäre das Leben deshalb nicht schon kompliziert genug, merkt Rosa, dass sich ihre Sandkastenfreundschaft zu Daniel langsam, aber sicher zu verändern beginnt. Was empfindet sie wirklich für ihn? Dann taucht auch noch die Mexikanerin Ollie mit ihrer zauberhaften Stute Chispa im Reitstall auf. Sie ist der Traum jedes Jungen, und auch Daniel scheint ihr gegenüber keineswegs gleichgültig zu sein …

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin erinnert an Sonnenstrahlen auf der Haut. Er ist angenehm, wohltuend leicht und ein Pageturner. Jedoch nicht langweilig oder gar einseitig. Er lädt ein die Protagonistin und ihre Freunde beim Erwachsen werden zu begleiten. Gelichzeitig sorgt er dafür, dass man es schafft vom Alltag abzuschalten und sich zu Entspannen.

Charaktere:

Alle drei Mädels waren mir auf anhieb sympathisch und das obwohl ich ein paar Jahre älter bin. Es sind drei Persönlichkeiten die jeder auf seine eigene Art und Weise besonders sind. Sie harmonieren gut miteinander, man erkennt was sie verbindet.  Jedoch hat jeder seine eigene Meinung und es gibt keine Person die den Anführer spielt, was mit ebenfalls sehr gut gefallen hat.
Ollie war ebenso toll. Am besten hat mir gefallen, dass bei ihr die Klischees nicht erfüllt wurden, sondern etwas neues aus ihrer Person gemacht wurde.

Meinung:

Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es lief nicht immer alles Glatt, es wurde aber alles sehr schön realistisch gehalten und nicht zu sehr überdramatisiert. Auch wenn ich sagen muss, dass ich an der ein oder anderen Stelle schon ein wenig neidisch war, weil ich auch ein Pferd haben will :D Aber welches Pferdemädchen will das nicht.
Die Entwicklung von Rosa und ihrem Kinderfreund Daniel zeigt sich wundervoll gefühlvoll. Man kann Rosa so gut nachvollziehen. Ihrem Kummer, sowie ihre Ängste aber auch ihre Wut.

Fazit:

Einmal den Alltag vergessen und Eintauchen in ein Sommerabendteuer. Nicht nur für jüngere Leser geeignet. Ein Buch dessen Lesen einen Entspannt und richtige Lust auf den nächsten Austritt oder doch auf die nächste Liebe macht ?

Bewertung:

5/5 ❤

Samstag, 3. Juni 2017

Rezension Die Wellington Saga - Versuchung




Fakten:


  • Titel: Die Wellington Saga - Versuchung
  • Autor: Nacho Figuras
  • Verlag: Blanvalet
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.


Klappentext:

Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück ...

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...

Schreibstil:

Der erste Pluspunkt ist der Schreibstil des Autors sehr locker und leicht verständlich geschrieben wurde, er passt perfekt zum sonnigen Schauplatz Wellington, wo sich die Geschichte größtenteils abspielt.

Charaktere:

Eine der Protagonistinnen ist Georgia, sie lebt unter schlechten finanziellen Bedinungen,arbeitet viel und hart, scheint aber trotzdem Glücklich zu sein, da sie als Tierärztin kranken Tieren helfen kann. Sie hat mir sehr gut gefallen, an ihr merkt man wie viel Ahnung der Autor von Pferden hat und wie realistisch er ihre Hilfe und ihr Talent darstellt.
Alejandro scheint eine wirklich große Nummer im Pferdesport zu sein, ist jedoch kein Macho, wie viele typische männliche Hauptcharaktere, sondern ruhig und versucht sich auf seine Mannschaft zu konzentrieren, was mit ebenfalls sehr gut gefallen hat.
Die Nebencharaktere der beiden Familien haben mir gut gefallen und immer mal etwas spannend und feingefühl in die Geschichte gebracht.

Meinung:

Zuerst das was mir wirklich gut gefallen hat. Man hat sehr viel über Pferde und Pferdesport erfahren und dabei handelte es sich nicht nur um Pferdeschwärmerei, sondern man merkte, dass der Autor wirklich Ahnung von dem hat, was er schreibt. Die ganze Entwicklung der beiden und des Pferdespoert hat mir ebenfalls gefallen, sowie Georgias Freund, wegen dem sie erst nach Wellington gefahren ist.
Mein größter Minuspunkt an dem Buch war jedoch die Perspektive. Die körperliche Leidenschaft zwischen den beiden wäre durch eine Ich-Perspektive wesentlich besser zur Geltung gekommen, man hätte viel besser mitfühlen können. Denn so hat einfasch das knistern bei einem selber gefehlt.

Fazit:

Eine gut Geschichte mit viel Fachwissen und tollen Pferdeszenen, aber leider eher wenig Herzklopfen bei einem selber.


Bewertung:

4/5 ❤