Montag, 8. Mai 2017

Rezension Manche Tage muss man einfach zuckern


Fakten:


  • Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
  • Autorin: Tamara Mataya
  • Verlag: Heyne

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Schreibstil:

Der Schreibstil ist wunderschön , locker und leicht. Ein guter Schreibstil ist mit einer der wichtigsten Punkte eines guten Buches, meiner Meinung nach. So war es auch hier - egal wo - ich hab es nicht geschafft dieses Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin schafft es auf unerklärliche Weise, dass man einfach immer weiter lesen muss. So kann es auch passieren, dass man fast vergisst an der richtigen Haltestelle der Bahn auszusteigen … :D Alleine aus diesem Grund, würde ich sofort wieder zu dieser Autorin greifen.

Charaktere:

Sarah ist eine tolle Hauptprotagonistin. Es macht Spaß sie auf ihrem Weg durch den neuen Job bei den „Hippis“ zu begleiten. Sie lässt sich zwar sehr viel gefallen, ist aber trotzdem noch selbstbewusst. Was mir sehr gut gefallen hat, denn für mich muss nicht jeder Protagonist ein Rebell und ein Held sein. Ich finde ihr Verhalten lässt sie natürlich wirken und nicht zu perfekt und dadurch künstlich. Sie meistert alles so geht es geht. Jedoch fand ich, dass es etwas zu lange gedauert hat, bis sie herausgefunden hat, wer ihr anonymer Verehrer ist, da es mir persönlich sehr offensichtlich erschien. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die ganze Sache entweder früher aufgelöst wird oder die Autorin weniger offensichtliche Hinweise gegeben hätte.
Jack fand ich sehr Interessant, er war mal nicht so der typische Macho-Boy, sondern außergewöhnlich. Mehr möchte ich über ihn gar nicht verraten, nur noch, dass ich gerne noch viel mehr über ihn Erfahren hätte.
Pete ist der Zwillingsbruder von Jack und einfach nur total Liebenswert.

Meinung:

Bei diesem Buch muss ich einfach etwas zum Cover sagen. Das Cover ist total schlicht aber gleichzeitig richtig schön. Die Schrift sieht aus als wäre sie mit Kreide aufgemalt und die Zusammenstellung der Farben ist toll. Zudem passt auch der Titel sehr gut, da Sarah jeden Tag einen sehr schweren Tag bei der Arbeit hat und Arbeitskollegen, wo man nicht weiß, ob man lachen oder weinen sollte. Weil es ist so traurig, dass man nur den Kopf über solche Menschen schütteln kann, aber wiederrum auch so verrückt, dass es schon wieder lustig ist. Aber sie hat in ihrem Verehrer jemanden, der ihr den Tag versüßt durch seine Nachrichten.

Fazit:

Ein Top Buch mit Suchtpotential und mal etwas anderen Protagonisten, einem schweren Arbeitsalltag und die Suche nach der Liebe, welche sich leider zu lange hingezogen hat. Zudem hätte ich gerne noch mehr über die Charaktere Erfahren. Auf einen zweiten Teil oder noch mehr von der Autorin würde ich mich aber sehr freuen und direkt einen Sprint in die Buchhandlung einlegen.

Bewertung:

4,4/5  ❤

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