Samstag, 22. April 2017

Rezension Tote Mädchen lügen nicht


Fakten:

  • Titel: Tote Mädchen Lügen nicht
  • Autor: Jay Asher
  • rezensierte Ausgabe: Filmausgabe (mit Bildern der Serie)
  • Verlag: cbj
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon ...


Schreibstil:

Zu Anfang muss ich den einzigen Minuspunkt des Buches nennen. Aber erstmal von vorne. Die Gedanken von Gespräche von Clay, also die Gegenwart ist in normaler Schrift geschrieben und die Geschichte von Hannah, also die abgespielten Kasetten in kursiver Schrift. Diese Art und Weise finde ich schon mal sehr gut gemacht. Jedoch fand ich, dass es ein wenig zu oft gewechselt hat. Es waren teilweise dann nur einzelne Sätze in der Gegenwart erzählt und es ging dann die ganze Zeit so schnell hin und her, dass heißt man musste sehr gut aufpassen, welche Schrift und damit welche Geschichte. Dies hat den Lesefluss meiner Meinung nach etwas gestört. Den Schreibstil an sich, wenn er in einer Zeit geblieben ist für einen längeren Textabschnitt mochte ich jedoch sehr gerne.

Charaktere:

Ich werde nur auf die meiner Meinung nach zwei Hauptprotagonisten eingehen, da ich finde das man bei den anderen Personen zu viel im voraus verraten würde. Clay und Hannah sind für mich super Protagonisten, welche einem von Anfang an Sympathisch findet. Sie handeln meiner Meinung nach, beide total Realistisch und ich kann ihre Handlungen und Gefühle sehr gut nachvollziehen.

Die Bilder:

Grundsätzlich finde ich Bilder in Büchern, oder wie in diesem Fall Fotos der Serie Klasse. Die Serie werde ich heute Anfangen zu schauen und danach hier noch ergänzen wie ich die Bilder im Bezug zu der Serie und die Serie generell fand.


Meinung:

Das Buch steigt direkt mitten drin ein, als Clay die Kassetten findet, dies hat mir gut gefallen, weil nicht groß drumherum geredet wurde. Jede Person und damit auch jede Kasettenseite hatte ein Kapitel im Buch, was die Geschichte sehr gut gegliedert hat. Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Man darf jedoch keine schöne Liebesgeschichte erwarten. Es ist eine Geschichte die schockiert und die Wachrüttelt, die einen dazu zwingt über sein eigenes Handeln im Alltag nachzudenken. Das Buch zeigt dem Leser, dass der Umgang mit anderen Menschen dramatische Folgen haben kann und man darum immer bemüht sein sollte, niemanden auszunutzen oder im Stich zu lassen. Es zeigt außerdem wie wichtig Freundschaft ist und wie gravierende Folgen es haben kann, andere Personen zu verletzen. Es zeigt den langen Weg der nötig ist, dass ein so junger gesunder Mensch zu so einem letzen Ausweg greifen muss. Darüber sollte jeder einzelne in der Gesellschaft nachdenken. Sogar kleine Dinge können nämlich so viel bewirken und nächstenliebe, sollte nicht durch egoismus ersetzt werden,

Bewertung:

4,5/5 ❤


Tendenz:

Der halbe Stern liegt daran, dass man wie oben beschrieben, manchmal im Lesefluss gestört wird, da dies der Geschichte aber keinen abbruch tut, würde ich eher zu 5 Sternen tendieren, als zu 4.

1 Kommentar:

  1. Huhu!
    Endlich mal eine positive Rezension. Das meiste, was ich im Moment höre ist eher negativ und ich habe schon fast überlegt, es doch nicht zu lesen. Jetzt werde ich es aber auf jeden Fall tun.
    Liebe Grüße Lena
    http://heartsandbooks.blogspot.de

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